Über uns

Der Verein Integro e.V. kümmert sich um Jugendhilfe für besonders Bedürftige (Flüchtlinge, Zuwanderer und Menschen mit Migrationshintergrund bzw. Bildungsferne mit und ohne Migrationshintergrund) in Bezug auf

  • Integration
  • Hinführung zur Berufsausbildung.

Vereinsziel ist es, für mehr Gerechtigkeit für  Bildungsferne mit und ohne Migrationshintergrund (s.o.) in der Gesellschaft zu sorgen und Vielfalt, Toleranz und Offenheit als Grundsätze unserer Arbeit zu leben.

Zur sozialen Teilhabe an der Gesellschaft gehört wesentlich die Integration in den Arbeitsmarkt – denn immerhin ist die Berufswahl eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben eines jungen Menschen. Ohne Geld und Arbeit ist die Integration in die Gesellschaft nicht möglich, zumal gerade Flüchtlinge oft isoliert in Gemeinschaftsquartieren leben.

Keinen Zugang zu Bildung, Ausbildung und Eintritt in die Arbeitswelt zu bekommen, gilt auch für viele MittelschülerInnen mit und ohne Migrationshintergrund, die in München zur Schule gegangen sind, die nicht so schnell Tritt fassen können und erst Ausbildungsreife erlangen müssen.

Für die Unternehmen ist es wichtig, verantwortungsvolle und zuverlässige Jugendliche zu finden mit dem konkreten Ziel, nach der Ausbildung gut einsetzbare, professionell arbeitende Fachkräfte zu finden.

Der Satzungszweck nach § 60 AO wird verwirklicht insbesondere durch

 

  1. Chancengerechtigkeit durch Förderung von Flüchtlingen, Zuwanderern, Menschen mit Migrationshintergrund und Bildungsfernen mit und ohne Migrationshintergrund, um ihnen Integrationswege in ihr neues Lebensumfeld zu öffnen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den jungen Erwachsenen.
  2. Förderung der Entwicklung der oben beschriebenen jungen Zielgruppen, um sie in die Gemeinschaft zu integrieren.
  3. Förderung von Begegnungen zwischen den oben benannten Zielgruppen und der Mehrheitsgesellschaft zur Überwindung von gegenseitigen Vorurteilen, damit ein gesellschaftliches Miteinander entstehen kann.
  4. Beratung und Bildungsförderung durch Kursangebote für weiterführende Maßnahmen nach der schulischen Ausbildung, um sie auf den nächsten Schritt, ihre Berufs-Ausbildung vorzubereiten.
  5. Bildungsunterstützung für junge Erwachsene, einen Weg in den Beruf zu finden
  6. Gründung eines ehrenamtlichen Patenschaft-Pools, die die Jugendlichen als Bildungspaten regelmäßig betreuen
  7. Geplant sind der Beitritt zu einer Wohlfahrtorganisation der Freien Wohlfahrtpflege sowie die Erlangung der Berechtigung für die Jugendhilfe.

Im Einzelnen geht es um folgende Punkte (§ 60 AO):

  • Angebotspalette, um junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern, damit sie in die Gemeinschaft unseres Landes/unserer Stadt/unserem lokalen Umfeld integriert werden können
    • Soziale Integrationsangebote, wie gemeinsame Ausflüge zum Kennenlernen ihrer neuen Heimat
    • Kultur- und Kreativangebote als nonverbale Brücke zu Kommunikation und Verständnisbildung
  • Fitmachen der Jugendlichen für den Start ins Ausbildungs- und Berufsleben
    • Durchführung von Kursen zur Profilbildung und Hinführung auf Ausbildung
    • Einzelunterstützung in der Findungsphase und Unterstützung bei der Zusammenstellung relevanter Unterlagen (z.B. Bewerbermappen)
    • Realszenarien von Vorstellungsgesprächen (z.B. durch Einladung von Firmenvertretern, denen sich die Jugendlichen vorstellen sollen)
  • Aufbau eines Mentoren- und Patenschaftssystems zur kontinuierlichen Begleitung der Jugendlichen auf dem Weg von der Schule in die Ausbildung bzw. in den Beruf
    • Schulungsangebot für Mentoren und Paten in interkultureller Kommunikation sowie in rechtlichen und organisatorischen Fragen
    • Koordinierung der Arbeit der Ehrenamtlichen
  • Intensivierung der bereits bestehenden Kooperation mit vorhandenen Bildungsnetzen in Form von gemeinsamen Veranstaltungen und Workshops, z.B. in der zentralen Plattform für München „Willkommen in München“ (willkommen-in-muenchen.de), einer Initiative der Caritas München oder mit BiNet (www.binet-muenchen.de), welche lokale Bildungsakteure vernetzt und einen Arbeitskreis für Flüchtlinge einrichten will.
  • Späterer Ausbau in andere Bezirke Bayerns geplant (z.B. in Kooperation mit dem Bayerischen Jugendring etc.)